–Politikwebinar

Europas strategische Souveränität: Industrie- und wirtschaftspolitische Aufgaben

Zur Anmeldung
–Inhalt

Die europäischen Unternehmen wiesen in den letzten beiden Jahren bei der Einfuhr von Produkten und Dienstleistungen unerwartete Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten auf. Von medizinischen Versorgungsgütern über pharmazeutische Ingredienzen für Impfstoffe bis hin zu Halbleitern haperte es im Einkauf und der Lieferung.  

Diskutiert wird auch bereits, ob denn all die notwendigen Rohstoffe und Zwischengüter für die Transformation der Wirtschaft reibungslos aus Drittstaaten bezogen werden können. Die Institutionen der EU möchten daher die strategische Souveränität Europas stärken und in bestimmten Feldern für eine höhere Widerstandskraft der europäischen Wirtschaft sorgen.  

In einer ganzen Palette von Feldern (Chemikalien, Pharmazeutika, Halbleiter, Rohstoffe für die Elektrifizierung und einiges mehr) wird daher geprüft, ob die Unternehmen durch Diversifizierung Probleme lösen können, wo Förderung von europäischer Wertschöpfung sinnvoll ist und wo möglicherweise ein komplexerer Ansatz aus neuer Gesetzgebung und Finanzierung zur Schaffung neuer Produktion in der EU erforderlich ist. Zudem spielen viele horizontal wirkende Regelungen der EU eine sehr große Rolle bei der Vermeidung zukünftiger unerwünschter Abhängigkeiten von problematischen Bezugsländern, zum Beispiel die Standardsetzung.

In dem ISWA-Webinar sollen ausgewählte Felder mit Experten aus den Institutionen, Verbänden und Unternehmen vorgestellt und diskutiert werden.

–Programm

Das Programm wird ca. vier Wochen vor Termin veröffentlicht.

Zur Anmeldung
–Informationen
Dr. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Präsidiums, Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
12.10.2022
12.10.2022
10:00 - 16:00 Uhr
– Kosten

Die Teilnahme an unseren ISWA-Webinaren ist kostenfrei. Die Kosten trägt der gemeinnützige Verein ISWA im Rahmen seines Bildungsauftrags.

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