Nicht erst seit der Grönlandkrise steht die Europäische Union unter starkem internationalen Druck - und damit auch die deutsche Wirtschaft. Großmächte wollen nicht nur Handelskonzessionen erreichen, sondern direkt in Entscheidungen der EU und der Mitgliedstaaten Einfluss nehmen. Im Zuge der wirtschaftlichen Entkopplung der USA und Chinas sind deutsche Unternehmen zunehmend von exterritorialen Exportrestriktionen etwa im High-Tech oder Rohstoffbereich betroffen, die in Deutschland die Bänder stillstehen lassen. Die strategischen Abhängigkeiten, die von Drittstaaten ausgenutzt werden können, betreffen auch insbesondere die digitale Infrastruktur.
Welche Ziele verfolgen die USA und andere Großmächte in den Handelsverhandlungen mit Europa? Welche starken Karten kann die EU ausspielen, um sich zu behaupten? Welche Entwicklungen sollte die Bundesregierung mit ihrer neuen Wirtschaftssicherheitsstrategie vorantreiben? Wie kann Europa seine strategischen Abhängigkeiten bei Rohstoffen und im Digitalbereich abbauen? Diese Leitfragen sollen im Fokus des ISWA-Politikwebinars stehen.
Das ISWA-Politikwebinar soll ein vertieftes Verständnis für die aktuellen Herausforderungen für machtbasierte Handelspolitik und europäische Souveränitätsbestrebungen geben. Dabei soll aufgezeigt werden, was die EU und die Bundesregierung tun können, um hier wieder aus einer Position der Stärke agieren zu können.
Die Teilnahme an unseren ISWA-Webinaren ist kostenfrei. Die Kosten trägt der gemeinnützige Verein ISWA im Rahmen seines Bildungsauftrags.