Der wirtschaftspolitische Umgang mit China gehört zu den zentralen strategischen Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland und Europa. Chinesische Unternehmen drängen mit zunehmender Stärke in globale Märkte und den europäischen Binnenmarkt, zum einen dank hoher Innovationskraft, zum anderen gestützt durch gezielte industriepolitische Maßnahmen, staatliche Subventionen und strategische Marktsteuerung.
Für europäische Unternehmen entsteht dadurch ein wachsender Wettbewerbsdruck. Gleichzeitig nutzt China wirtschaftliche Abhängigkeiten zunehmend als politisches Instrument, etwa durch Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen, was den Handlungsdruck auf Industrie und Politik weiter erhöht. Wie kann die europäische Industrie auf diese Herausforderungen reagieren? Welche industriepolitischen Instrumente sind notwendig, um faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten? Und wie lassen sich strategisch wichtige Zukunftsbranchen in Europa gezielt stärken?
Das ISWA-Webinar beleuchtet in einer ersten Session die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen des EU-China-Verhältnisses, einschließlich einer Lageeinschätzung zu aktuellen Verhandlungen und den Ergebnissen des EU-China-Gipfels Mitte Juli. In einer zweiten Session diskutieren Branchenvertreter die konkreten Auswirkungen des chinesischen Wettbewerbs auf europäische Schlüsselindustrien sowie Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und Europa.
Die Teilnahme an unseren ISWA-Webinaren ist kostenfrei. Die Kosten trägt der gemeinnützige Verein ISWA im Rahmen seines Bildungsauftrags.